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Fachbereich Bildung investiert 50.000 Euro in neue Fräsmaschinen

Fräsen ist Präzisionsarbeit, da geht es oft um Bruchteile von Millimetern. Die künftigen Feinwerk- und Industriemechaniker, die an der Carl-Benz-Schule (CBS) ausgebildet werden, können jetzt wieder supergenau arbeiten: Der Fachbereich Bildung investierte 50.000 Euro in zwei neue Fräsmaschinen. Sie ersetzen die in die Jahre gekommenen und - trotz bester Wartung - etwas "ausgeleierten" Vorgängermodelle. Rund 500 Schüler, ob im Dualen System oder im Vollzeitbereich, profitieren von diesem Top-Ausbildungsstandard der CBS. Heute [Montag, 14. Januar] zeigten Schüler der Berufsfachschule Metall, wie man die Hightech-Maschinen so programmiert, dass sie eine exakte Nut in ein Werkstück aus Aluminium (?) fräsen.
"An solchen Geräten lernen unsere Schüler zunächst die Grundtechniken der Metallverarbeitung, wozu eben auch das Fräsen einer Nut gehört. Aber die Maschinen kommen bis hin zu Meisterprüfungen zum Einsatz", erklärte Schulleiter Werner Burkhardt. Unterdessen spannte Peter Müller (17) das Aluminiumstück ein und fütterte das Bedien-Terminal mit den notwendigen Daten: Drehrichtung, Geschwindigkeit, Drehzahl, die gewünschte Tiefe der Nut… Nichts blieb dem Zufall überlassen, und auch während des Fräsvorgangs passte Müller genau auf, dass die Maschine rund lief und sparte nicht an Schmieröl, damit das Metall reibungslos glitt. So hielt er am Schluss ein perfekt gearbeitetes Werkstück in der Hand, wovon sich auch Dr. Gerhard Mersmann, Leiter des Fachbereichs Bildung, überzeugen konnte. „Um die Schüler optimal auf ihr späteres Berufsleben vorzubereiten, müssen ihnen während der Ausbildung auch Geräte zur Verfügung stehen, die technisch up to date sind“, so Mersmann.
Wer die neuen Fräsmaschinen einmal aus der Nähe begutachten möchte, hat dazu demnächst Gelegenheit: Am Samstag, 26. Januar, veranstaltet die CBS einen Informationstag. Neben diversen weiteren Aktionen werden die Neuwerbungen an diesem Tage sicher eine Hauptattraktion für die Besucher darstellen. <<