„DES PUDELS KERN“: SCHÜLER/-INNEN DER CBS AUF GOETHES SPUREN IM „JUNGEN NATIONALTHEATER“

Gymnasiums-Klassen 1.2 und 1.3 der Carl-Benz-Schule besuchen die aktuelle „Faust“-Inszenierung des Mannheimer Nationaltheaters im „Schnawwl“.

Goethes „Faust“ hat auch heute noch nichts von seiner Aktualität sowie seiner inhaltlichen Weitsicht eingebüßt – auch die Sprache des Dramas verzaubert noch immer Millionen von Menschen weltweit. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass „Faust“ aktuell wieder als Abitur-Pflichtlektüre fungiert, dient sie doch für die heutige Schüler/-innen-Generation nicht nur als literarisches Werk, sondern auch als wichtiges und absolut zeitloses Stück deutschen Kulturguts, das es hochzuhalten gilt.

Die zwei zwölften Klassen der Carl-Benz-Schule, TG 1.2 und 1.3, besuchten zusammen mit ihrem Deutschlehrer Thorsten Kindermann am 3. Februar 2018 die Vorstellung von „Faust“, als Ergänzung zur Unterrichtseinheit über Goethes Meisterwerk auf dem Weg zum Abitur 2019 (G9).

Der Besuch war eine Art „Heimspiel“ für die Schüler/-innen und Schüler, fand sie doch im „jungen Nationaltheater“ in der Alten Feuerwache statt, welche nur einen Steinwurf von der Carl-Benz-Schule entfernt liegt.

Die Aufführung war von den Klassen mit großer Spannung erwartet worden – und übertraf alle Prognosen. Tolle Ideen bei der Umsetzung; modern, aber dennoch auch klassisch; multimedial; frisch; unterhaltsam, aber mit dem nötigen Tiefgang…die Schülerinnen und Schüler waren mehrheitlich sehr angetan.

Interessante Aufführung. Da waren einige richtig originelle Ideen dabei.“, lobte beispielsweise Leon Bauder aus der TG1.3. Und sein Klassenkamerad Marc Wellenreuther ergänzte: „Der Anfang war etwas irritierend, aber dann wurde es wirklich sehr unterhaltsam.“ Auch Metehan Yurtseven aus der TG1.2 war von der Vorstellung begeistert: „Ich fand die Aufführung richtig klasse. Besonders die Leistung der Schauspieler hat mir gefallen.“

Ein Nachgespräch mit den Schauspielern/-innen ermöglichte den Abitur-Klassen, angeregt über das Gesehene zu diskutieren, Fragen zu stellen und weitere Zugänge zu Goethes Werk zu finden.

Es ist immer gewinnbringend, die Lektüren auch auf der Bühne erleben zu können – und diese Aufführung bietet reichlich Gesprächsanlässe für den Unterricht. Angelehnt an Goethes Meisterwerk gilt für diesen gelungenen Abend also: „Da steh ich nun, ich armer Tor! Und bin klüger als wie zuvor“.“, fügte Thorsten Kindermann augenzwinkernd an.

Außerunterrichtliche Veranstaltungen aller Art sind ein wichtiger Eckpfeiler im pädagogischen Konzept der CBS. So darf man also sicher sein, dass es auch bald wieder heißen wird: „Vorhang auf – der Unterricht beginnt.“

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