„LITERATOUR“: ACHTE KLASSE DES GYMNASIUMS DER CARL-BENZ-SCHULE BESUCHT DIE MANNHEIMER STADTBIBLIOTHEK

Recherchetraining bereitet frühzeitig auf wissenschaftliches Arbeiten vor.

Am 12. März besuchte die achte Klasse des sechsjährigen Technischen Gymnasiums der Carl-Benz-Schule mit ihrer Klassenlehrerin Sara Eberle-Semerci die Mannheimer Stadtbibliothek in N1.

Im Rahmen ihrer „Literatour“ stand für die Schülerinnen und Schüler zunächst einmal das Erkunden der Bibliothek auf dem Programm. Das Herzstück des Ausflugs bildete ein ausgiebiges Recherche-Training, in welchem sich die Klasse mit dem Recherche-Apparat vor Ort vertraut machen und gleichzeitig wissenschaftliche Arbeitsmethoden erlernen und einüben konnte.

Die praxisbezogene Anwendung wissenschaftlicher Arbeitsmethoden ist für die Schülerinnen und Schüler in vielerlei Hinsicht von großer Bedeutung: Natürlich werden diese Kompetenzen für Referate oder GFS im Unterrichtsalltag der Mittelstufe und vorbereitend für die Oberstufe und das Abitur benötigt. Zugleich werden hier aber auch bereits frühzeitig Automatismen angeregt, welche die Schülerinnen und Schüler z.B. bei einem späteren Hochschulstudium unterstützen.

Im Anschluss fand noch eine spannende „Bücher-Rallye“ statt, an deren Ende die Auswahl einer neuen Lektüre für den Klassenrat stand: Hierbei musste die Klasse aktuelle Jugendromane „scannen“, also zunächst einmal finden, die Klappentexte lesen und final ein Plädoyer für ihren jeweiligen Favoriten erstellen. Ultimativ wurde dann per Abstimmung die neue Lektüre ausgewählt („Wie man seine extrem peinlichen Eltern erträgt“ von Pete Johnson) und ein ebenso informativer wie unterhaltsamer Nachmittag in der Stadtbücherei ging nach circa 2,5 Stunden zu Ende.

Sara Eberle-Semerci zeigte sich sehr zufrieden mit dem Besuch: „Die Klasse hat viel gelernt, toll zusammengearbeitet und vor allem auch große Begeisterung für viele unterschiedliche Bücher gezeigt. Das ist natürlich neben dem Recherche-Training ein weiterer wichtiger Effekt, den dieser gelungene Nachmittag anregen sollte. Voilà!“